#41 // „I see their naked bodies dancing in the blue and black lights“
Ewig nichts geschrieben. Zeit, um zu schreiben. Ohne Inhalt. Ohne Grund. Einfach so.
Ein Lied, Abenddämmerung, der Weg nach Hause. Ein Text mit der Musik dazu, Bilder in meinem Kopf. Das Gefühl ist bekannt, welches das Lied in mir ausdrückt.
Alleine unter Menschen, die Zeit scheint in Zeitlupe zu laufen. Die Welt scheint in Farben zu existieren. Die Musik erscheint weit weg. Ich selber werde nicht wahrgenommen. Bin nur eine von vielen, versunken in Gedanken, meiner eigenen Welt. Gefühle sind nicht mehr zuzuordnen, die drückende Einsamkeit inmitten der Menge nimmt zu.
Als würde man schreien. Und niemand hört es.
Weiter sei gesagt, dass ich gerne über Musik schreiben würde. Doch irgendwie fühlt es sich auch falsch an, meine Gedanken dazu aufzuschreiben. Vielleicht mach ich es doch. Und lasse die Titel weg. Auch wenn ich in diesem Fall eine Textzeile in den Titel gesetzt hab.
Gedanken und Gefühle. Ich lebe noch!
# 40 // „Siehst du den Eisbrecher? Eine neue Eiszeit beginnt“
Jetzt ist der Winter wohl wirklich da. Der Schnee war angesagt, der Schnee kam. 9cm waren es heute früh vor der Haustür. Meiner Meinung nach 9cm zu viel. Schnee ist schön, keine Frage. Aber nur, wenn ich nicht vor die Tür muss. Mein erster Gedanke nach nur wenigen Metern war: „Hätte mich mal bitte jemand daran erinnern können, dass man länger braucht um durch den Schnee zu stapfen??“ Der ganze Stress war aber doch umsonst. An der Bushaltestelle angekommen stand ich immerhin 20 Minuten im Schneefall, sah recht schnell aus wie eine Schneefrau. Nach ein paar SMS in die Runde und dem Wissen, dass es anderen nicht besser ergeht, war ich kurz davor aufzugeben. Doch direkt, nachdem ich schrieb „Wenn in 10 Minuten kein Bus da ist, geb ich auf und geh wieder nach Hause“ kam der langersehnte Bus. (In die andere Richtung fuhr auch keiner!). Der Anschlussbus kam recht schnell, war aber absolut voll und vor allem auch nur ein kleiner Bus, wo doch dort normalerweise ein Doppeldecker unterwegs ist. Seufz. Willkommen in der Weltstadt Berlin. Willkommen im plötzlichen Winter.
Um jetzt vorbeugend zu sagen: Ich bin so losgegangen, dass ich 20 Minuten zu früh gewesen wäre. Nun kam ich 15 Minuten zu spät. Aber, wie sollte es auch anders sein – mein Dozent war ebenfalls noch nicht da. Stress umsonst gemacht.
Und die nette Nachricht der BVG „Aufgrund der Witterung kann es zu Unregelmäßigkeiten im Omnibusverkehr kommen“ hätten sie sich auch sparen können. Denn die Leute, die diese Anzeige nie lesen, weil es an deren Stationen keine Anzeige gibt, regen sich trotzdem bei jedem Busfahrer auf.
#39 // „Solang du bist, kann ich nicht sein“
Es ist lange her, dass ich die Idee hatte, den Blog neu aufleben zu lassen. Fast täglich denke ich daran, wieder zu schreiben. Doch sitz ich dann davor und frage mich, was ich wirklich schreiben will. Was ich wirklich schreiben kann? Ich schreibe hauptsächlich für mich, demnach sollte es mir egal sein, ob es andere interessiert oder nicht. Eigentlich. Doch ich bin lange genug im Internet unterwegs um zu wissen, dass ich doch gerne schreibe, damit es auch gelesen wird.
Doch die Wahrheit ist, dass ich nicht schreiben kann. Mir fehlen die Worte, und das schon zu lange. Wo ist die Zeit hin, wo ich die Worte brauchte um wieder eine Ordnung in mir selber zu finden? Wo ist die Zeit hin, wo ich mit Worten ausdrücken konnte, was ich wollte? Wo ist die Zeit hin, wo ich mich hinsetzen konnte und einfach drauf los schreiben konnte? Gedichte? Geschichten? Gedanken? Mein erstes Gedicht ist jetzt mehr als sieben Jahre alt. Habe ich meine Worte verbraucht? Was gibt es noch zu sagen, ohne sich zu wiederholen?
Ich bin älter geworden. Reifer. Und es ist nicht mehr so nötig, dass ich meine Gefühle aufschreiben muss, wie es früher war. Das Schreiben hat seine therapeutische Wirkung weitesgehend verloren. Ich brauche es einfach nicht mehr. Das ist mir in den letzten drei Jahren ganz deutlich geworden.
Doch das ist nicht alles. Ich kann nicht mehr schreiben, weil ich eine andere Quelle habe, die bereits alles sagt, was ich sagen könnte. Ich habe eine Band gefunden, die mir die ganzen Texte von der Seele singt. Immer, wenn ich über einen Gedichtanfang nachdenke, kommen mir nur diese Textzeilen in den Sinn und alles ist vorbei.
„Solang du bist, kann ich nicht sein“. Der Sinn des Liedes ist ein anderer. Ich find die Textstelle gerade so passend. Zu dem, was ich soeben geschrieben habe.
Tief in der Stille der Nacht taumle ich durch die Winterkälte. Tief in der Stille der Nacht ohne dich und ich muss erfrier’n (das wohl einzige Lied, das mir den Winter erträglich macht)
Ich hoffe, dass ich bald wieder schreiben kann. Ich möchte wieder öffentlich schreiben.
#38 // „Ich bin dein Gott, dein Racheengel“
Ich überlege, ob ich den Blog neu aufleben lasse. Ich will über Musik schreiben. Was mir gerade so durch den Kopf geht. Über neue Alben, Konzerte, einzelne Lieder…alles, was mich gerade so beschäftigt. Mal gucken. Seitdem ich hier den letzten Eintrag verfasst habe, ist einiges passiert. Vielleicht setze ich mich mal wieder ran.
#37 // „Wenn wir zusammen scheinen, können wir die Welt erhellen“
Ich höre gerade die Instanz, Saltatio Mortis und Coheed and Cambria. Und blicke dabei sehnsüchtig zu den letzten Auftritten zurück. Die Stimmung, die Masse und die Lieder, die alle vereinen. Soviel jedenfalls zur Instanz und zu Saltatio Mortis.
Für Coheed and Cambria muss ich sagen, dass ich absolut wehmütig bin, dass ich sie mal wieder nicht live gesehen hab. Saß dafür lieber bei zwei Freundinnen beim Fußball gucken, während eine der beiden auch gerne beim Konzert gewesen wäre. Ach ja. Es kann so süchtig machen!
Und noch immer stehen vier Konzertkarten aus, die ich kaufen MUSS!! Wise Guys, Apocalyptica, Subway to Sally und Samsas Traum. *hach*
Fußball WM. Kann mir mal bitte jemand sagen, was ich machen soll, wenn das Achtelfinale vorbei ist? Dann gibt es wieder Tage ohne Fußball. Das geht doch nicht! Ich kann mich absolut gut daran gewöhnen, jeden Tag Spiele zu sehen, mitzufiebern.
Mein Highlight bisher war sowieso das Dänemarkspiel gestern. Ich glaub, so extrem hab ich nicht mal um Deutschland gefiebert und gezittert. Die Dänen sind einfach unglaublich toll!
#36 // „Im grau, der Summe aller Farben“

Ich hab schon viel zu lange nicht geschrieben. Was gibt es neues?
Das Wochenende war wunderschön! Sehr warm, sonnig und all meine Lieblingsbands auf einem Festival. Es tat sehr gut zu meinen Lieblingsliedern abzugehen, mitzusingen (-brüllen? ^^), sich einfach gehen zu lassen. Zwei Tage lang, all meine Lieblinge. Wozu zu Rock am Ring oder so fahren, wenn doch alle meine Bands nach Berlin zum Zita-Rock kommen? ;)
Ansonsten: Ich brauche einen neuen Aushilfsjob. Ich brauch Geld, ich muss meine Konzertsucht stillen. Mittlerweile steht auch fest, dass Apocalyptica nach Berlin kommt. Und Samsas Traum im März. Somit muss ich noch 4 Konzertkarten kaufen: Apocalyptica, Wise Guys, Subway to Sally, Samsas Traum. Ohje.
Mein Ticket für die Letzte Instanz ist seit einer Woche unterwegs zu mir, hab gestern ne Mail bekommen, dass es unzureichend frankiert zurückkam und nun neu abgeshcickt wurde (ich zahl 4,40€ für den Versand!)
Übrigens habe ich es sehr genossen, ein Wochenende lang nur von schwarz gekleideten Menschen umgeben zu sein. Ich liebe es, ich brauch das immer wieder. Es ist eine andere Welt. =)
#35 // „Oh Sara, could it be love at first bite?“
Verdammt, ich hab auf die Schnelle kein passendes Bild. Egal.
Was gibt es neuen im schönen Süden Berlins? Eigentlich nichts.
Unser Konezrt am 04.07.2010 steht fest!!
Nun ja, gestern Abend war ich auf einer Einweihungsparty einer Freundin wo ich allerdings niemanden kannte. Dies führte dazu, dass ich mir 3h lang ne Wand anguckte und alle 20 Minuten dachte „jetzt könntest du zum bus gehen“.
Ich mag keine Feiern, wo ich niemanden kenne und die werde ich in Zukunft auch einfach nicht mehr besuchen. Ich bin kein Mensch, der einfach so auf andere Leute zugehen kann und einfach mit denen reden kann. Dann müssen die Leute schon auf mich zukommen. Und selbst dann geht das Gespräch maximal 5 Minuten und dann hab ich keine Ahnung mehr, wie es weitergehen kann.
Warum sollten sich auch andere Menschen für mein Leben interessieren?
Nun ja. Was solls. Haken wir das ab.
In einer Woche steh ich auf dem Zita-Rock Festival und warte sehnsüchtig darauf, dass ASP nie Bühne betritt. Ich kann es wirklich kaum noch erwarten!!!!
#34 // „Schenk dir eine Rabenfeder, uns’re Liebe unter Pfand“
Es ist komisch, wie plötzlich alles um mich herum zusammenkommt. Gedanken, Gefühle, plötzlich wird lang Aufgebautes verarbeitet, drüber nachgedacht. Plötzlich brechen alle Gefühle über mir zusammen. Plötzlich wird mir wieder bewusst, was mir im Leben fehlt. Und das ist Nähe! Lange Zeit habe ich dies nicht gemerkt, doch jetzt zerrt es innerlich an mir. Ist dies nur eine Phase um alles zu verarbeiten? Zum ersten Mal merke ich, wie sehr mich das Alleinsein stört.
Doch war dies nicht alles. Es sind auch meine Freunde, die mir bewusst machen, wie sehr ich sie vernachlässige. Mir wird plötzlich klar, wie viel Zeit ich mit einem Freundeskreis verbringe und die anderen dabei völlig hinter mir lasse. Ungewollt. Und gleichzeitig wird mir doch bewusst, wie sehr ich mich wohl wirklich verändert habe.
Die Zeit dürfte ein weiteres Problem sein. Ich brauche sie endlich wieder, um mich genügend meinem Studium zu widmen. Doch woher soll ich sie nehmen?
Gerade wird mir alles zu viel. Es tut mir nicht gut, dass es ist, wie es ist.
#33 // „Soll es das gewesen sein? (Wie im Lovesong?)“
Mal wieder länger nicht geschrieben.
Ich bin für eine Nacht weg gewesen, Campingplatz, Spontantrip. Lagerfeuer, Musik, Alkohol, kein Essen. Verständlich, dass im strömenden Regen mein Kreislauf heute früh nicht mehr wollte, Übelkeit, schwarze Flecken vor den Augen, zittrige Beine und nichts mehr gehört. So saß ich auf total durchnässten Rasen und wartete. War nicht lustig.
Der ganze Ausflug an sich war aber sehr lustig! Sieht man mal von den Mücken und meinen unkontrollierbaren Emotionsausbrüchen nach dem Genuss von Alkohol ab.
Es ist genau das, worauf ich mich ewig gefreut hab: Mit Freunden um ein Lagerfeuer sitzen und singen.
Und so ging auch mein verlängertes Wochenende zuende, recht müde und erschöpft, nichts für die Uni getan. Gefühlsmäßig immer weiter bergauf.
Und wenn einer meiner über 20 Mückenstiche aufhören würde größer zu werden, wäre ich sehr dankbar. Ich hab langsam das Gefühl, dass mein Auge nicht mehr komplett aufgeht…
Ist es eigentlich normal, dass eine Dozentin die Klausurergebnisse an alle schickt und neben der Note auch die Punktzahl, die Matrikelnummer und den ganzen Namen ausschreibt? Für alle einsehbar? Ich finds unmöglich. Bei meiner Note stört es mich zwar wenig (yeaaahhh :D), aber es geht ums Prinzip.
#32 // „Und ich breche alle Regeln, um heut Nacht bei dir zu sein“
Ich sitze vor dem Computer mit einer Flasche Rotwein, im Hintergrund läuft Eishockey im Fernsehen und ich denke darüber nach, was ich schreiben könnte. Geht es mir gut? Ich weiß nicht. Ich dachte, der Lauf der Dinge wird einfach. Zuerst wird es schwer mit der aktuellen Situation klarzukommen, doch dann geht es schnell wieder aufwärts. Wie kam es bisher? Ich kam sehr sehr gut mit allem zurecht, ich war sogar glücklich, dass es ist, wie es ist. Doch mittlerweile kommt der Fall nach unten und ich hoffe, er ist sehr bald vorbei. Denn noch tiefer verkrafte ich nicht. Ich bin auf einem Level, auf dem ich mich noch halten kann. Ich mag die Situation nicht. Und doch glaube ich, dass es notwendig ist, sodass sehr bald alles zur Normalität zurückkommen kann. Ich spreche in Rätseln. Doch klarer möchte ich mich nicht ausdrücken.
Der Tag an sich war eigentlich sehr schön! Bzw er wurde immer schöner. Vorlesung, 2 Stunden frei, ein Seminar, halbe Stunde frei, Klavier, Geburtstag einer Freundin „feiern“ und dabei Lasagne kochen. Bis zum Klavieruntericht, bis zu meinem erlösenden Kaffee, war ich totmüde, seitdem ging es bergauf. Der Abend war sehr schön, ich genieße die Zeit mit meinen Mädels (auch wenn wir nur zu dritt waren).
Es ist schon wieder eine Woche rum. Vor 7 Tagen war ich in Dänemark. Unglaublich.
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